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Aktuelle Infos zum Thema Affenpocken/Mpox

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AHGoslarLogolang
MpoxVeranstaltung
Location
Aidshilfe Goslar
Address

Breite Straße 18
38640 Goslar
Deutschland

Seit Mai 2022 breitet sich das Mpox-Virus („Affenpockenvirus“) außerhalb der ursprünglichen afrikanischen Endemiegebiete aus. Übertragungswege und Krankheitszeichen unterscheiden sich in Europa bzw. Nord- und Südamerika jedoch deutlich von dem Geschehen in Afrika. Mittlerweile hat die Forschung einige Daten über diese neue Ausbreitung geliefert: Dieses Virus überträgt sich durch intensiveren Hautkontakt – wird also (auch) beim Sex übertragen.


In Deutschland ist das Mpox-Virus zuerst in den Szenen von Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), „gelandet“ und verbreitete sich fast nur dort. Mit zunehmender Zeitdauer des Ausbruchs hat es sich aber selbstverständlich auch in die Allgemeinbevölkerung ausgebreitet (wenn auch in einem sehr geringen Ausmaß). Infektionen mit dem Mpox-Virus stellen im Allgemeinen keine ernsthafte gesundheitliche Gefahr dar. In manchen Fällen führt die Infektion jedoch zu schmerzhaften Hautveränderungen, vor allem im Genital- und Analbereich; Komplikationen treten in seltenen Fällen auf.


Mpox macht vielen MSM Angst – auch Angst vor erneuter Stigmatisierung. Auch wenn die Infektionszahlen in Deutschland seit Oktober 2022 deutlich gesunken sind und wöchentlich nur noch wenige Fälle gemeldet werden (vor allem, weil viele MSM ihr Verhalten geändert und z. B. die Zahl der Sexpartner*innen reduziert haben oder schlichtweg bereits geimpft sind), gilt:


➢ Mpox ist nicht „vorbei“ und kann jede*n betreffen, gerade in den schwulen Szenen großer Städte. Ansteckungen und neue Ausbrüche sind möglich – auch auf Reisen/bei Events im Ausland!
➢ Der beste Schutz vor Mpox ist die Impfung – in der Regel in zwei Dosen mit mindestens 28 Tagen Abstand. Seit Herbst 2022 ist in Deutschland genug Impfstoff vorhanden. Die Impfung ist besonders wichtig, wenn man wechselnde Sexpartner*innen hat.


In diesem Workshop geht es um folgende Fragen:
➢ Was wissen wir mittlerweile über Herkunft, Übertragungswege, Krankheitssymptome, -verläufe, Behandlungsmöglichkeiten, Impfung und Schutzmöglichkeiten? Wo kann ich mich impfen lassen?
➢ Wer hat ein Risiko für kompliziertere bzw. schwerere Verläufe?
Spielt hierbei die HIV-Infektion eine Rolle?
➢ Was bringen verhaltensorientierte Präventionsansätze?

Zwei Fachleute von der Deutschen Aidshilfe, Medizinwissenschaftler Bernd Vielhaber und Moderator Peter Wiessner geben einen fachlichen Input und laden alle Teilnehmenden ein, sich mit eigenen Fragen an der gemeinsamen Diskussion zu beteiligen.

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