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Vor knapp 30 Jahren, am 17. Mai 1990 beschloss die UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität aus der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.

Zur Erinnerung an dieses Ereignis wird seit 2005 jährlich der 17. Mai als Gedenk- und Aktionstag von Homosexuellen und später auch Trans-, Bi- und Intersexuellen begangen. An diesem Tag wird auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hingewiesen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.

Noch immer werden Homo-, Tans*- oder Intersexuelle benachteiligt, verfolgt, inhaftiert oder sogar hingerichtet. In 39 Ländern oder Regionen sind homosexuelle Handlungen verboten, in neun Ländern drohen Körperstrafen, und in acht Ländern der Welt müssen Lesben, Schwule und Bisexuelle damit rechnen, wegen sexueller Handlungen mit dem Tod bestraft zu werden: Im Iran, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan, Vereinigte Arabische Emirate, Jemen und seit Anfang April auch in Brunei.

In Deutschland sind Schwule und Lesben inzwischen juristisch geschützt. Handlungsbedarf gibt es jedoch nicht nur für Trans*- und Intersexuelle, denn trotz rechtlicher Fortschritte gibt es auch hierzulande Homophobie, Diskriminierung und Gewalt. Aktuellstes Beispiel ist das homofeindliche Transparent Ende April im Dortmunder Fussballstadium, wo BVB-Fans die gegnerischen Spieler und Anhänger als „Schwuchteln“ beleidigten.

Durch eine politisch aktive Minderheit werden bereits gemachte Errungenschaften neuerdings infrage gestellt. Mit populistischen Vereinfachungen wird Intoleranz propagiert und gegen Randgruppen, gesellschaftliche und sexuelle Minderheiten aufgehetzt.

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit (IDAHOBIT) will daran erinnern, was unsere Gesellschaft zusammenhält: gegenseitiges Interesse, aktives Engagement, der Zusammenschluss mit Gleichgesinnten und die gelebte Solidarität mit den Anderen.

Rechtzeitig zum IDAHOBIT erscheint bereits das dritte Mal der queere Harzkalender von SVeN mit Terminen für schwul-lesbische Aktivitäten 2019 in der Region. Den Kalender gibt es digital zum download über http://www.aidshilfe-goslar.de/images/SVeN/Harzkalender2019.pdf oder als Druckversion. (Bestellung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am IDAHOBIT 2019 nimmt auch die Stadt Goslar teil, setzt ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt und hisst am 17. Mai um 9 Uhr vor dem Verwaltungsgebäude in der Charley-Jacob-Str. 3 die Regenbogenfahne. Zum Fototermin sind alle Interessierten eingeladen.

Seit 2017 gibt es SVeN auch im Harz:
SVeN im Harz stärkt schwule Vielfalt in der ländlichen Harzregion und fördert schwules Sebstbewusstsein.
SVeN im Harz unterstützt lokale Initiativen bei gemeinschaftlichen Aktivitäten und hilft bei der Vernetzung untereinander.
SVeN im Harz informiert und erhöht das Bewusstsein für schwule Gesundheit.

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