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Die AIDS-Hilfe Goslar e.V. wurde am 03. August 1996 gegründet und ist seitdem Mitglied in der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.

Wir verstehen uns noch heute als Selbsthilfeverein, der Hilfe zur Selbsthilfe vermittelt.

 
 
Unsere Angebote sind vielfältig und erstrecken sich über die Bereiche
  • Prävention und Sexualpädagogik,
  • Beratung und Begleitung,
  • Hilfe zur Selbsthilfe,
  • Stärkung der Eigenverantwortung
  • Weiterbildung.

 

In unseren Veranstaltungen klären wir über sexuelle Gesundheit und Vermeidung von Infektionen auf. Schwerpunkte sind dabei HIV/AIDS, Risikominimierung, Partnerschaft und Toleranz.

Unser Ziel ist es, durch Information und Aufklärung Vorurteilen und Ängsten entgegen zu wirken und für ein Klima der Vielfalt, Solidarität und Ak- zeptanz zu arbeiten.

Die medizinische Situation für HIV-Positive hat sich enorm verbessert während der letzten Jahrzehnte. Trotzdem gibt es für uns noch viel zu tun.

Für die nächsten Jahre sehen wir in unserer ländlichen Harzregion folgende Aufgaben und Herausforderungen:

  • Spätdiagnosen müssen vermieden werden. Je früher die Menschen mit HIV von ihrer Infektion erfahren, desto eher können sie mit der Therapie beginnen. Die Medikamente verhindern dann auch die Weitergabe von HIV. Test- und Versorgungsangebote für HIV & STI’s müssen den Zielgruppen einfacher und öfter zur Verfügung stehen.
  • Ausgrenzung und Diskriminierung von HIV-Positiven müssen aufhören, damit Menschen keine Angst vor ihrem positiven Testergebnis und einem Leben mit HIV haben müssen. Es muss leichter werden, über HIV offen zu sprechen.
  • Die fachärztliche Versorgung für HIV-Positive muss auch ortsnah möglich sein. Momentan gibt es in Goslar bedauerlicherweise keinen HIV-Schwerpunktarzt. Die nächsten Schwerpunktpraxen sind in Braunschweig, Göttingen oder Hannover!
    Auch für die Verordnung der PREP (Prä-Expositions-Prophylaxe) gibt es zur Zeit keine örtliche Versorgung.
  • Mehr Fort- und Ausbildungsangebote für die Ärzteschaft, medizinisches Personal, Pflegekräfte und Auszubildende müssen geschaffen werden, um tief sitzende Vorurteile über Patienten mit HIV/AIDS zu überwinden.
  • Es muss Fort- und Ausbildungsangebote für Hausärzte geben zwecks Verbesserung der Kommunikation mit ihren Patienten zum Thema Sexualität (STI & HIV), und um mögliche HIV- Symptome erkennen zu können und anzusprechen.
  • 90% der HIV-Übertragungen geschieht über sexuelle Kontakte. Das Thema Sexualität muss enttabuisiert werden, die unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und die verschiedenen sexuellen Lebensweisen müssen als gleichwertig akzeptiert werden.
    Verstärkung der Prävention Vorort: TU-Clausthal, Berufsschulen, Jugendzentren, Justizvollzugsanstalt.
  • Sexuell übertragbare Infektionen (STI) spielen eine große Rolle im Zusammenhang mit der HIV- Infektionen. HIV-Prävention und Testangebote müssen STI’s beinhalten. Entsprechende Impfangebote müssen ausgebaut werden.
  • Relevante Zielgruppen in der Region Goslar sind: Jugendliche, MSM, Drogenbenutzende, Migrant_innen, Sexarbeitende, Haftinsassen, Frauen, Über-50-Jährige.

Wir freuen uns über alle, die unsere Arbeit unterstützen möchten, ob als Mitglied, Spender_in, Sponsor oder ehrenamtliches Mitglied in den unterschiedlichsten Bereichen oder für einzelne Projekte.

Meldet Euch bei Günther Oles per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unterstützt unsere Arbeit mit einer Geldspende.

AIDS-Hilfe Goslar e.V.

Montag bis Freitag: 11 bis 14 Uhr, Offener Abend: Dienstag, 19 bis 21 Uhr

Breite Straße 18,  38640 Goslar, T: 05321 - 42 55 1, info@aidshilfe-goslar.de , www.facebook.com/aidshilfegoslar

Spendenkonto: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, IBAN: DE84 2595 0130 0030 0194 18, BIC: NOLADE21HIK

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