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Kein Aids fur alle Signet 800px

Die medizinische Situation für HIV-Positive hat sich enorm verbessert über die letzten Jahrzehnte. Mit der Arbeit aufhören können wir allerdings leider noch nicht.

In den kommenden Jahren gibt es noch viel zu tun, wenn wir HIV & AIDS auch im ländlichen Raum besiegen wollen:

  • Spätdiagnosen müssen vermieden werden. Je früher die Menschen mit HIV von ihrer Infektion erfahren, desto eher können sie mit der Therapie beginnen. Die Medikamente verhindern dann auch die Weitergabe von HIV. Test- und Versorgungsangebote für HIV & STI’s müssen den Zielgruppen einfacher und öfter zur Verfügung stehen.
  • Ausgrenzung und Diskriminierung von HIV-Positiven müssen aufhören, damit Menschen keine Angst vor ihrem positiven Testergebnis und einem Leben mit HIV haben müssen. Es muss leichter werden, über HIV offen zu sprechen.
  • Die fachärztliche Versorgung für HIV-Positive muss auch ortsnah möglich sein. Momentan gibt es in Goslar bedauerlicherweise keinen HIV-Schwerpunktarzt. Die nächsten Schwerpunktpraxen sind in Braunschweig, Göttingen oder Hannover!
    Auch für die Verordnung der PREP (Prä-Expositions-Prophylaxe) gibt es zur Zeit keine örtliche Versorgung.
  • Mehr Fort- und Ausbildungsangebote für die Ärzteschaft, medizinisches Personal, Pflegekräfte und Auszubildende müssen geschaffen werden, um tief sitzende Vorurteile über Patienten mit HIV/AIDS zu überwinden.
  • Es muss Fort- und Ausbildungsangebote für Hausärzte geben zwecks Verbesserung der Kommunikation mit ihren Patienten zum Thema Sexualität (STI & HIV), und um mögliche HIV- Symptome erkennen zu können und anzusprechen.
  • 90% der HIV-Übertragungen geschieht über sexuelle Kontakte. Das Thema Sexualität muss enttabuisiert werden, die unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und die verschiedenen sexuellen Lebensweisen müssen als gleichwertig akzeptiert werden.
    Verstärkung der Prävention Vorort: TU-Clausthal, Berufsschulen, Jugendzentren, Justizvollzugsanstalt.
  • Sexuell übertragbare Infektionen (STI) spielen eine große Rolle im Zusammenhang mit der HIV- Infektionen. HIV-Prävention und Testangebote müssen STI’s beinhalten. Entsprechende Impfangebote müssen ausgebaut werden.
  • Relevante Zielgruppen in der Region Goslar sind: Jugendliche, MSM, Drogenbenutzende, Migrant_innen, Sexarbeitende, Haftinsassen, Frauen, Über-50-Jährige.

AIDS-Hilfe Goslar e.V.

Montag bis Freitag: 11 bis 14 Uhr, Offener Abend: Dienstag, 19 bis 21 Uhr

Breite Straße 18,  38640 Goslar, T: 05321 - 42 55 1, info@aidshilfe-goslar.de , www.facebook.com/aidshilfegoslar

Spendenkonto: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, IBAN: DE84 2595 0130 0030 0194 18, BIC: NOLADE21HIK

Termine:

24 Apr 2018;
07:00PM - 09:00PM
Offener Abend @ AHG
06 Mai 2018;
12:00AM
Weltlachtag 2018
17 Mai 2018;
12:00AM
Internationaler Tag gegen Homophobie
17 Mai 2018;
07:30PM - 09:00PM
THOSE PEOPLE: QueerKino im Goslarer Theater

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