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Seit Mitte 2017 besteht die Zusammenarbeit zwischen der AIDS-Hilfe Goslar, SVeN und dem Cineplex Goslar, regelmäßig queere Filme im Goslarer Theater zu zeigen. 2017 liefen die Filme alle zwei Monate.

Für 2018 haben wir die Frequenz erhöht und zeigen Filme mit queerem Bezug ab Januar einmal im Monat, immer am dritten Donnerstag.

 Die geplanten Filme bis zum Sommer 2018:
15.03.2018          Call me by your name
19.04.2018          Ein Date für Mad Mary
17.05.2018          Those People
21.06.2018          Überleben in Neukölln
19.07.2018          Beach Rats
16.08.2018          „Sommerpause“

 

Bereits gezeigte Filme:

  • 20.7.2017           Dream Boat
  • 21.9.2017           Mein Wunderbares West-Berlin
  • 23.11.2017         Albert Nobbs
  • 25.01.2018         Queercore - How To Punk A Revolution
  • 15.02.2018.        Carol 



Die Filme laufen jeweils am dritten Donnerstag des Monats im:
Goslarer Theater, Breite Straße 86, 38640 Goslar, Eintritt: 6,- €,

19:00 Uhr Sektempfang im Foyer, 19:30 Uhr Filmbeginn.

Mehr Infos beim Cineplex Goslar

Die Bewerbung der queeren Filmreihe in Goslar wird aus Mitteln des Landes Niedersachsen im Rahmen der Kampagne "Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Niedersachsen" finanziell unterstützt.

madmary72Mary McArdle, die wegen ihres ungestümen Temperaments von allen nur Mad Mary genannt wird, kommt nach einer 6-monatigen Gefängnisstrafe zurück in ihre Heimatstadt Drogheda, einem Vorort von Dublin. Warum sie einsaß, will sie so schnell wie möglich vergessen. In der Zwischenzeit hat sich ihre beste Freundin Charlene verlobt, und Mary soll die Trauzeugin sein. Als Charlene ihr erklärt, dass sie Mary nur alleine einlädt, weil sie sowieso kein Date für die Hochzeit finden würde, ist Mary wild entschlossen ihr das Gegenteil beweisen. Doch all ihre Versuche enden in einem Desaster. Mary fühlt sich einsamer als zuvor. Bis sie die Fotografin Jess kennenlernt, die Charlene für die Hochzeit engagiert hat…

19.04.2018, 19:30 Uhr: EIN DATE FÜR MAD MARY: QueerKino im Goslarer Theater, ab 19 Uhr Sektumtrunk im Foyer, Eintritt 6,- € (inkl. Sekt)


Film von Darren Thornton, IR 2016, 92 Minuten, OmU, FSK 6.

Die Filmreihe „QueerKino im Goslarer Theater“ wird vom Queeren Netzwerk Niedersachsen und aus Mitteln des Landes Niedersachsen im Rahmen der Kampagne "Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Niedersachsen" finanziell unterstützt.

Kein Aids fur alle Signet 800px

Die medizinische Situation für HIV-Positive hat sich enorm verbessert über die letzten Jahrzehnte. Mit der Arbeit aufhören können wir allerdings leider noch nicht.

In den kommenden Jahren gibt es noch viel zu tun, wenn wir HIV & AIDS auch im ländlichen Raum besiegen wollen:

  • Spätdiagnosen müssen vermieden werden. Je früher die Menschen mit HIV von ihrer Infektion erfahren, desto eher können sie mit der Therapie beginnen. Die Medikamente verhindern dann auch die Weitergabe von HIV. Test- und Versorgungsangebote für HIV & STI’s müssen den Zielgruppen einfacher und öfter zur Verfügung stehen.
  • Ausgrenzung und Diskriminierung von HIV-Positiven müssen aufhören, damit Menschen keine Angst vor ihrem positiven Testergebnis und einem Leben mit HIV haben müssen. Es muss leichter werden, über HIV offen zu sprechen.
  • Die fachärztliche Versorgung für HIV-Positive muss auch ortsnah möglich sein. Momentan gibt es in Goslar bedauerlicherweise keinen HIV-Schwerpunktarzt. Die nächsten Schwerpunktpraxen sind in Braunschweig, Göttingen oder Hannover!
    Auch für die Verordnung der PREP (Prä-Expositions-Prophylaxe) gibt es zur Zeit keine örtliche Versorgung.
  • Mehr Fort- und Ausbildungsangebote für die Ärzteschaft, medizinisches Personal, Pflegekräfte und Auszubildende müssen geschaffen werden, um tief sitzende Vorurteile über Patienten mit HIV/AIDS zu überwinden.
  • Es muss Fort- und Ausbildungsangebote für Hausärzte geben zwecks Verbesserung der Kommunikation mit ihren Patienten zum Thema Sexualität (STI & HIV), und um mögliche HIV- Symptome erkennen zu können und anzusprechen.
  • 90% der HIV-Übertragungen geschieht über sexuelle Kontakte. Das Thema Sexualität muss enttabuisiert werden, die unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und die verschiedenen sexuellen Lebensweisen müssen als gleichwertig akzeptiert werden.
    Verstärkung der Prävention Vorort: TU-Clausthal, Berufsschulen, Jugendzentren, Justizvollzugsanstalt.
  • Sexuell übertragbare Infektionen (STI) spielen eine große Rolle im Zusammenhang mit der HIV- Infektionen. HIV-Prävention und Testangebote müssen STI’s beinhalten. Entsprechende Impfangebote müssen ausgebaut werden.
  • Relevante Zielgruppen in der Region Goslar sind: Jugendliche, MSM, Drogenbenutzende, Migrant_innen, Sexarbeitende, Haftinsassen, Frauen, Über-50-Jährige.

AIDS-Hilfe Goslar e.V.

Montag bis Freitag: 11 bis 14 Uhr, Offener Abend: Dienstag, 19 bis 21 Uhr

Breite Straße 18,  38640 Goslar, T: 05321 - 42 55 1, info@aidshilfe-goslar.de , www.facebook.com/aidshilfegoslar

Spendenkonto: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, IBAN: DE84 2595 0130 0030 0194 18, BIC: NOLADE21HIK

Termine:

24 Apr 2018;
07:00PM - 09:00PM
Offener Abend @ AHG
06 Mai 2018;
12:00AM
Weltlachtag 2018
17 Mai 2018;
12:00AM
Internationaler Tag gegen Homophobie
17 Mai 2018;
07:30PM - 09:00PM
THOSE PEOPLE: QueerKino im Goslarer Theater

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